Osterzelt

Osterzelt


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Veröffentlicht von Martin Goetz-Schuirmann am Donnerstag, 9. April 2020, 20:45 Uhr

Es ist ein anderes Leben zur Zeit. Abstand halten, keine Gruppenbildung. Das gilt auch zu Ostern. Wie können wir das Fest in diesem Jahr feiern? Es geht. Aber eben anders. Nicht nur digital, sondern auch analog. 

Auf dem Rasen vor der Auferstehungskirche in der Flurstraße 3 wird zu Ostern ein „Walk-In-Kirchenzelt“ stehen. Ihr seid eingeladen, auf eurem Osterspaziergang (mit den geltenden Abstandsregeln) vorbeizuschauen. Zum Mitnehmen gibt es für euch eine Osterkerze, umhüllt von einem „Ostergottesdienst-To-Go“. Und das Osterbuch 2020 wartet auf eure Oster-Grüße, -Gedanken, -Gebete, -Bilder und Wünsche. Um sie mit anderen zu teilen. Analog im Buch. Später auch digital zum Angucken im Netz. 

Zwar ist das Verstecken von Ostereiern im öffentlichen Raum untersagt. Dafür gibt es aber eine Variante, die mindestens so viel Freude bereitet: Bunte Ostersteine, von Hand bemalt mit einem Hoffnungszeichen oder -wort und dem Hinweis auf der Rückseite: „Finden-Freuen-Posten-Weiterlegen“. Die Ostersteine könnt ihr selber legen und finden im Beet vor der Auferstehungskirche. Einfach nur suchen und finden ist möglich, und toll, wenn ihr selbst auch einen Osterstein mitbringt und so die Hoffnungszeichen und Osterbotschaften austauscht. 

Um die Freude auch digital teilen zu können, sind die Hinweise #ostersteine und #auflurup auf dem Stein hilfreich für Instagram/Facebook.

Alles dies bringt uns dem Oster-Erlebnis der Bibel auf überraschende Weise nahe: Der Stein vor dem Grab kam ins Rollen. So beginnt die Ostergeschichte. Mit unseren Ostersteinen können wir diese Erfahrung fortsetzen und anderen Menschen Freude schenken und ein unverhofftes Zeichen der Hoffnung auf den Weg legen. 

Die biblischen Ostergeschichten finden auch nicht in der Kirche statt, sondern erzählen von Begegnungen draußen auf dem Weg, beim Spazierengehen, im Garten oder zu Hause. In einer Erzählung heißt es sogar, dass Christus, der Auferstandene, durch die verschlossenen Türen für einen Moment in ein Haus hineingelangte und sich zeigte. 

Das soll auch zu Ostern 2020 möglich werden: Momente der Auferstehung erleben, wo auch immer wir sind,  durch überraschende Erlebnisse in Zeiten, wo so vieles nicht möglich ist.

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