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Lichtmess: Fest zwischen Winter und Frühling am 2. Februar

Lichtmess: Fest zwischen Winter und Frühling am 2. Februar


# Neuigkeiten
Datum der Veröffentlichung Veröffentlicht von Martin Goetz-Schuirmann am Dienstag, 28. Januar 2020, 00:00 Uhr
Lichtmess: Fest zwischen Winter und Frühling am 2. Februar

Am 2. Februar ist Lichtmess: Ein in Norddeutschland weniger bekanntes Fest, das die Halbzeit zwischen Winter und Frühling markiert. Unsere Vorfahren erlebten den „Lichtsprung“ Anfang Februar in ihrer natürlichen Umgebung ohne künstliches Licht viel bewusster als wir. Die Tage werden wieder länger. Die Handwerker früher konnten ab Lichtmess wieder arbeiten solange das Tageslicht reichte – ohne weitere Lichtquellen. Auch in uns wächst die Sehnsucht, nach dem Winter wieder aus dem inneren Rückzug nach draußen zu gehen. Die ersten Knospen der Frühlingsblumen sind schon durch die harte Erde gebrochen. Sie zeigen an, dass die Sonne an Kraft gewinnt. Das alte Lichtmess-Brauchtum, das mit Lichterprozessionen verbunden ist, wird in der Kirche mit biblischen Geschichten verbunden. Als „Tag der Darstellung des Herrn“ wird 40 Tage nach Weihnachten an das jüdische Ritual erinnert, in dem die Eltern Jesu ihren Sohn im Tempel Gott heiligen. Die Geschichte schildert den Übergang aus der besonderen Zeit der Geburt zur Rückkehr in den Alltag. So feiern wir am Sonntag, den 2. Februar, überall in den Kirchen den Abschluss der Weihnachtszeit. In der Auferstehungskirche in der Flurstr. 3 wird im Gottesdienst um 11:00 Uhr ein letztes Mal der Weihnachtsstern leuchten. Er wird während des Gottesdienstes heruntergelassen und sein Lichtsoll übergehen auf uns Menschen. Jede*r Gottesdienstbesucher*in erhält dafür eine Kerze, die zuvor Kinder und Jugendliche aus alten Kerzenresten in  bunten Farben neu gegossen haben. Ein Team aus Ehrenamtlichen mit Pastor Martin Goetz-Schuirmann und Kirchenmusikerin Katharina Grulke gestaltet den Gottesdienst gemeinsam. Und wer noch Kerzenreste hat, kann sie nach wie vor in der Auferstehungskirche abgeben. Kerzen bestehen im Wesentlichen aus Erdöl. Ein Beitrag für einen schonenden Umgang mit Ressourcen ist es, aus ihnen neue Kerzen herzustellen wie es in der Auferstehungskirchengemeinde geschieht. 

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